Happy Valentine Rosen Kuchen

Für dich soll es rote Rosen regnen. Und für dich. Ach Quatsch, für euch Alle. Denn schließlich ist morgen Valentinstag.

Nicht dass ich den Valentinstag als einen sehr wichtigen Tag empfinde, aber er ist nun einmal da. In unserem Kalender, in der Werbung und auf Facebook. Ja, ja, ich weiß…man braucht keinen speziellen Tag um jemanden zu sagen, dass man ihn lieb hat. Und ich weiß auch, dass dieser durch Werbung der Blumenindustrie gepuscht wurde. Aber warum auch nicht? Der Alltag nimmt uns stark in Anspruch und manchmal vergessen wir in unseren Tagesabläufen die Menschen, die uns wichtig sind. Da kann ein kalendarischer Tag der Liebenden doch gar nicht so verkehrt sein, oder? Schaden kann er auf jeden Fall nicht. Also liebe Liebenden, liebt Euch.

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Happy Valentine Rosen Kuchen
 
Autor:
Zubereitung: backen
Zutaten
  • 125 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Ei
  • 3 Eiweiß
  • 230 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 180 ml Milch
  • 1 TL Rosenwasser
Für die Buttercreme
  • 400 g Butter
  • 600 g Puderzucker
  • 100 ml Sahne
  • 2 TL Rosenwasser
  • pinke Lebensmittelfarbe
Anleitung
  1. Backofen auf 160 Grad vorheizen und 2 Springformen (13 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen und einfetten. Butter mit dem Zucker aufschlagen. Ei und Eiweiß zufügen und unterschlagen. Mehl, Backpulver, Rosenwasser. Milch und Salz zugeben und unterrühren. Teig auf die Backformen aufteilen und 45 Minuten backen. In der Form 10 Minuten abkühlen lassen, aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
  2. Butter für die Buttercreme 3-4 Minuten aufschlagen. Puderzucker und Sahne hinzufügen und unterschlagen. Ein wenig Lebensmittelfarbe und Rosenwasser zugeben und verrühren. Kuchen mit einem langen Messer begradigen und in der Mitte durchschneiden, so dass 4 Schichten entstehen. Zwischen den Schichten jeweils etwas Buttercreme aufgeben, verteilen und Kuchen zusammensetzen. Mindestens 30 Minuten kühl stellen. Den Kuchen von außen mit Buttercreme einstreichen. Restliche Buttercreme mit der Lebensmittelfarbe etwas dunkler färben und auf den unteren Teil des Kuchens verstreichen. Mit einer Palette die Buttercreme glatt streichen.

 

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Upside-down Bananen Kuchen

Upside down…Boy, you turn me…Inside out…And round and round…bevor ich jetzt anfange lauthals mitzusingen, verrate ich euch lieber das Rezept für diesen bananigen Bananenkuchen. Als Stargast: Bananen….round and round!

Ich gewöhne mir gerade ab, Abends vor dem Schlafengehen noch Kuchen zu essen. Das gelingt mir auch wunderbar. Solange ich keinen im Haus habe. Diesmal wollte ich aber den fertigen upside down (oh, you turn me) Bananenkuchen bis zum nächsten morgen schön abkühlen lassen um ihn in ganzen Stücken mit zur Arbeit zu nehmen. So war der Plan. Ich entdeckte, als ich mir noch etwas zu trinken aus der Küche holte, dass der Rand des Kuchens knusprig aussah…und eine karamellartige Masse an den Rändern herunter tröpfelte. Ich weiß nicht wie schnell ich das Messer in der Hand hatte und den ersten Rand abschnitt und ihn verspeiste. Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht wie es dazu kam, dass am nächsten Morgen alle 4 Ränder abgeschnitten waren.

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Upside-down Bananen Kuchen
 
Autor:
Portionen: Zutaten für 1 Springform (24 x 24 oder 18 x 28 cm)
Zutaten
  • 300 g brauner Zucker
  • 3 Bananen, längs aufgeschnitten
  • 3 reife Bananen, zerdrückt
  • 125 g Butter, Zimmertemperatur
  • Mark 1 Vanilleschote (oder aus der Mühle)
  • 2 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 60 ml Milch
Anleitung
  1. Ofen auf 150 Grad Umluft vorheizen und den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und einfetten. 100 g braunen Zucker auf dem Boden der Springform verteilen und die Bananenhälften mit der geraden Seite nach unten auflegen. Restlichen Zucker zusammen mit den zerdrückten Bananen, Vanille, Eier, Mehl, Backpulver, Salz und Milch mit dem elektrischen Rührgerät gut verrühren. (noch einfacher: am besten alle Zutaten in einen Food Processor geben und für 20 Sekunden zerkleinern). Teig in die Form füllen und 55 Minuten backen. 10 Minuten abkühlen lassen und stürzen.

 

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Marokkanische Hackbällchen – eine kulinarische Entdeckungsreise

Heute entführe ich euch nach Marrakech. Eine kulinarische Entdeckungsreise. Entdeckt mit mir meine Lieblingsstadt und lasst es euch schmecken.

Dieses Jahr ist es wieder soweit und viele Blogger/innen nehmen euch mit in ihr Lieblingsland und stellen euch landestypische Leckereien vor. Danke an Sarah von Das Knusperstübchen, die wieder fleißig unsere Reisen gebucht und organisiert hat.

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Aber jetzt geht es erst einmal ab in den virtuellen Flieger nach Marrakech. Flugzeit 3:50! Anschnallen bitte.

Ich kann gar nicht genau sagen, warum Marrakech so etwas wie meine zweite Heimat geworden ist. Viele Jahre habe ich die Welt bereist, durfte Luxushotels testen und habe die schönsten Länder der Welt gesehen. Doch eine Stadt unter all den Reisezielen hat es mir besonders angetan: Marrakech.

1_marrakechWilde Partys, Luxusherbergen und lange Geschichten über Stars, Storys und Aladdin.

Kein Gast der jemals die rote Stadt besucht hat, wird die Eindrücke, die unaufhaltsam ohne Rücksicht auf einen einpreschen, jemals vergessen.

Marrakech berührt die Seele. Ich stimme hier Winston Churchill zu der Marrakech als den schönsten Ort auf der ganzen Welt bezeichnete. Doch was macht diese Stadt so besonders? Sicherlich liegt es zum Einen daran, dass Marokko das liberalste der arabischen Ländern ist und gerade Marrakech dafür bekannt ist, sehr weltoffen zu sein. Aber mehr noch sind es die Begegnungen, die man hier hat. Hier werden schnell Fremde zu Freunden. Der Hauch von Spiritualität liegt in der Luft und eine prickelnde Portion Exotik runden das Bild der Stadt ab. Kein Wunder, dass Marrakech schon seit Jahren zum Hotspot geworden ist und Celebrities wie Madonna, Kate Moss und Kylie Minogue Marrakech als Zufluchtsort für sich entdeckt haben.

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Mittlerweile stampfen Luxushotelketten ihre Herbergen aus dem Boden. Denn wer „In“ sein will, muss eine Dependance in Marrakech haben. Hier darf sich der Pauschaltourist gerne tummeln, doch wer Marrakech wirklich erleben will, zieht sich in eines der alten Riads zurück, die von außen kaum erkennbar, den wohl größten Luxus bieten: Die aufrichtige Freude Gäste wirklich willkommen zu heißen.

Inmitten in der Medina vor uralter Kulisse, zwischen Werkstätten, Männern die zur Gebetszeit in die Moscheen strömen und Frauen auf dem Weg ins Hamam eilen, zwischen Eselskarren und weitab vom Pauschaltourismus haben mittlerweile auch einige deutsche kleine Paradiese erschaffen, indem vor allem kreative Menschen herzlich willkommen sind. Meist haben die Riads nicht mehr als 5-6 kleine Suiten und wunderschöne Dachterrassen. Hoch oben auf der Dachterrasse kann man mit seinem Liebsten/seiner Liebsten auf dem Tapis Volant den Sternenhimmel teilen oder einfach seinen Blick über Marrakech schweifen lassen. Beeindruckend wenn das Atlasgebirge mit den feinen Schneespitzen das Bild vervollständigt. Hier ist man nicht nur Gast, sondern ganz schnell Teil des Ganzen.

4_marrakechMarrakech bei Tag

Tagsüber lässt man einfach die Seele baumeln oder taucht ein in die Souks mit ihren einladenden, bunten Geschäften. Schuhe, Taschen, herrliche Silberwaren und prächtig bestickte Tuniken. Keinen wundert es hier, Jean Paul Gaultier in einem heruntergekommenen Shop beim Preise feilschen zu treffen. Dieser hat schon ganze Kollektionen in Marrakech herstellen lassen. Aber auch Gewürze gehören zum „must have“ bei einer ausgiebigen Shoppingtour. Beim „Herboriste du Paradis“ kauft man nicht nur duftende Gewürze, sondern auch wohlwollende Pflegeprodukte mit Argan Öl. Eine Ruhepause legt man im Cafe Arabe ein. Ein einladender Ort inmitten der Souks mit moderaten Preisen.

Am Nachmittag empfehle ich einen Ausflug in den Garden Majorelle, der 1980 von Yves Saint Laurent vor dem Verfall gerettet wurde und ein Atelier dort errichtete. Das Majorelle –Blau zieht sich durch den ganzen Garten. Hier kann man inmitten von prächtigen Blumen und Pflanzen die Mittagssonne genießen und sich auf einer der Parkbänke niederlassen. Eine Erfrischung im Café du Jardin Majorelle ist ebenso ein „must do“ im berühmten Garten, wie unzählige Fotoaufnahmen um die Farbenwelt mit nach Hause zu nehmen.

 Marrakech bei Nacht

Am Abend wird Marrakech zu einer einzigen Attraktion. Das Angebot ist so groß, dass man sich kaum entscheiden kann. Ausgangspunkt ist der Jemaa El Fna, der Marktplatz von Marrakech. Hier treffen sich nachts Einheimische und Besucher, Wahrsager, Geschichtenerzähler und Medizinmänner. Hunderte von Garküchen laden für kleines Geld zum Verweilen ein. Danach tummelt man sich in eines der In-Restaurants und Bars.

Auf jeden Fall muss man dem Restaurant La Trattoria einen Besuch abzustatten.

Das Restaurant ist schon so viele Jahre ein Hotspot in Marrakech, dass man sich Marrakech ohne die La Trattoria kaum noch vorstellen kann. Hier speisten schon Brigitte Bardot, Yves Saint Laurent, Jean Paul Belmondo und viele mehr. Und noch heute trifft man hier die interessantesten Gäste. Mein Tipp: Sich unbedingt das Gästebuch zeigen lassen.

Ein anderes Highlight ist der Club AZAR, der nicht nur feinste libanesische Küche bietet, sondern auch im Erdgeschoss einen exklusiven Club betreibt. Marina, die sich selbst als Fee des Club Azar betitelt, hat eine Welt voller Kitsch und Pomp erschaffen, die in Marrakech seinesgleichen sucht. Dieser Club könnte auch in New York oder London ansässig sein. Aber mitten in Marrakech zieht er die Reichen und Schönen aus aller Welt an. Wer nicht genug vom Nachtleben bekommen kann, ist im Le Comptoir bestens aufgehoben. Das Le Comptoir, eine Mischung aus 1001 Nacht und luxuriösem Ambiente, überzeugt mit einer allabendliche Show und den besten Bauchtänzerinnen der Stadt. Hier genießt man seine Cocktails bis in den frühen Morgenstunden.

Marrakech muss man spüren und erleben. Sich einlassen. Zwischen Eselskarren und dekadenten Clubs kann man hier eine unvergessliche Zeit erleben. Ich hatte schon wilde Tage im Nikki Beach Club Marrakech und unvergessliche Abende mit einheimischen Heilern und Geschichtenerzählern auf dem Platz.

Buchtipp: Elias Canetti, Die Stimmen von Marrakech*

Aber jetzt gibt es auch etwas zu essen.

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Marokkanische Hackbällchen – eine kulinarische Entdeckungsreise
 
Autor:
Portionen: 4
Zutaten
  • ½ Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • ½ Bund Koriander, fein gehackt
  • 400 g Hackfleisch
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Ras-El-Hanout
  • 1 Prise Salz
Zutaten für die Sauce
  • ½ Zwiebel, gehackt
  • 1 Dose Tomaten in Stücke
  • 2 TL Butter
  • ½ Bund Koriander, gehackt
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • 1 TL Ras-El-Hanout
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 4 Eier
  • 200 ml Sahne
Anleitung
  1. Hackfleisch, Zwiebel. Knoblauch, Olivenöl, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Ras-El-Hanout und Salz in eine Schüssel geben und verkneten. Fleischbällchen formen.
  2. Butter in einen großen Topf geben und zerlassen. Fleischbällchen und Zwiebeln zugeben und unter Wenden anbraten. Tomatenstücke, Koriander, Kreuzkümmel, Paprikapulver, Ras-El-Hanout und 70 ml Wasser zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 20-25 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Eier mit Sahne verquirlen und 5 Minuten vor Ende der Garzeit über die Fleischbällchen gießen. Zugedeckt nochmals, bei ausgeschaltetem Herd 5 Minuten ziehen lassen.
  3. Mit Fladenbrot servieren.

 

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Vor ein paar Tagen hat uns Marc von Bake to the roots mit nach Spanien genommen, dann ging es auch schon mit Anna-Karina von Sie backt gern nach Belgien und in ein paar Tagen dürft ihr mit Judith vom Schokohimmel in die USA reisen….und damit ist die Reise noch nicht zu Ende. Es warten noch viele Reiseziel auf Euch.

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Schaut doch auch bei Facebook vorbei. Eine kulinarische Entdeckungsreise.

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Berliner mit einer Füllung aus gesalzenem Karamellpudding

Während die einen Karneval feiern, feiern die anderen Fasching, Fastnacht, die tollen Tage, die närrische Zeit oder einfach die fünfte Jahreszeit. Ich für meinen Teil mache es mir gemütlich, verkleide mich als Jogginghosenträger und stehe am heimischen Herd und frittiere Berliner.

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Also ich meine diese Krapfen, nicht die Einwohner der Hauptstadt. Ich habe nichts gegen Berliner. Danach freue ich mich auf frische Berliner (also Krapfen) und ärgere mich über das schlechte Fernsehprogramm. Bei jedem Versuch umzuschalten ertönt es „Helau“ und/oder „Alaaf“. Ich sehe Matrosen, Cowboys und Indianer. Pinkes, blaues und grünes Haar. Das Highlight sind gemalte Herzchen auf den Wangen. Ich habe noch nie so viele Männer die als Frauen verkleidet die Bühne rocken. Und das will was heißen. Im Publikum sitzt eine Biene. Also, eine Frau im Bienenkostüm. Sie sucht sicherlich noch ihren Willi. Da bin ich glatt in Versuchung meine eigene Büttenrede zu halten. Sinn muss es ja nicht machen, oder?

Ja, backen“ – des is mei Moddo
Samstags spill isch immer auch noch Loddo! (Ich habe gestern leider nicht gewonnen)

Tadaa Tadaa

Ganz egal – ich machs gern einfach,
Kekse, Kuchen – gern auch dreifach. (Reimt sich jetzt nicht so dolle, aber es ist auch schwierig einen Reim auf „einfach“ zu finden. Ich war aber bemüht.)

Tadaa Tadaa

Mer is so jung, wie mer sisch fühlt,
ich machs auch gern mal eisgekühlt..! (Alter kommt ja fast in jeder Büttenrede vor, kann also nichts schaden)

Tadaa Tadaa

Karamell und janz viel Zucker,
des kann nicht schaden, wie auch die Butter. (Da gibt es jetzt wirklich nichts zu meckern, oder?)

Tadaa Tadaa
Guckt mer in die Rezepte rein,
kriegt so mancher hier auch Lust auf Wein. (Man nennt das auch Kalorien runterspülen.)

Tadaa Tadaa

Kaum zu glaube, trotzdem wahr:
Kalorien sind fürs janze Jahr. (Das wäre doch ein tolles Motto)

Rühret in Frieden. (Mein Abgang von der Bühne sozusagen)

Berliner mit einer Füllung aus gesalzenem Karamellpudding
 
Autor:
Zubereitung: backen
Portionen: 15
Zutaten
  • 250ml Milch, zimmerwarm
  • 50g Zucker
  • 1,5 Päckchen Trockenhefe
  • 60ml warmes Wasser
  • 700g Mehl
  • 100g Butter, geschmolzen
  • 3 Eier, verquirlt
  • 1 Prise Salz
Außerdem
  • 1 Liter Sonnenblumenöl zum Frittieren
  • Zucker zum Wälzen
Zutaten für die Füllung
  • 110 g Zucker
  • 40 ml Wasser
  • 250 ml Milch
  • 3 Eigelb
  • 40 g brauner Zucker
  • 20 g Speisestärke
  • 20 g Butter
  • 200 ml Sahne
  • eine Prise Meersalz
Anleitung
  1. Milch kurz erwärmen. Milch, Zucker, Trockenhefe und Wasser in eine Schüssel geben und verrühren. Etwa 10 Minuten gehen lassen. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Mehl, Butter, Eier und Salz zur Hefemischung geben und vermengen und gut verkneten. Dies kannst du mit dem Knethaken deiner Küchenmaschine machen oder natürlich auch mit den Händen. Teig in einer leicht geölten Schüssel geben und an einem warmen Ort zugedeckt 60 Minuten gehen lassen. Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig 1 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher oder mit einem Glas Kreise ausstechen. Die ausgestochenen Kreise auf ein Backpapier geben und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. In einen hohen Topf das Öl erhitzen. Ich nehme dazu immer einen WOK, da die konische Form perfekt ist. Um zu testen on du die richtige Temperatur hast, lasse den Stil eines Holzlöffels kurz in das Fett gleiten. Steigen Bläschen hoch, ist die Temperatur perfekt. Berliner in das Fett gleiten lassen und von beiden Seiten frittieren, bis die Krapfen eine goldbraune Farbe angenommen haben. Berliner aus dem Fett nehmen und auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und in Zucker wälzen.
  2. Während der Hefeteig ruht, kannst du die Füllung vorbereiten. Milch, Eigelb, brauner Zucker und Speisestärke mit dem Handrührgerät verrühren. Zucker und Wasser in einen kleinen Topf geben und erhitzen. Bei hoher Temperatur den Zucker karamellisieren lassen. Vom Herd nehmen und Butter und Sahne in den Topf geben und verrühren. Nochmals alles unter Rühren erhitzen und kurz aufköcheln lassen, bis sich alle Zutaten vermengt haben. Salz unterrühren. Herd ausschalten. Langsam die Eigelb-Milchmischung in den Topf geben und unter ständigem Rühren (ich mache das direkt mit dem Handrührgerät) die Masse eindicken lassen. Abkühlen lassen. Füllung in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben und in die Berliner spritzen.

 

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French Crullers oder eben einfach Spritzkringel

Heute gibt es leckere Spritzkringel mit einer Honig-Glasur. Wir kennen doch alle diese leckeren Kringel aus der Bäckerei, die wir noch schnell am Bahnhof kaufen um diese genüsslich im Zug zu essen, oder? Danach leckt man sich noch genüsslich die klebrigen Finger ab.

Warum nicht selber einmal probieren? Sieht ganz einfach aus, ist es auch. Und ich muss sagen, dass die Spritzkringel frisch am besten schmecken. Leider hatte ich nur 12 gemacht und diese waren schneller verschwunden als ich schauen konnte. Natürlich wird Nummer 1 immer direkt von mir gegessen. Schließlich muss ich ja wissen ob es schmeckt. Die Spritzkringel sind so fluffig, dass sie ganz leicht im Mund verschwinden. 12 Stück sind ja auch nicht so sonderlich viel.

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French Crullers oder eben einfach Spritzkringel
 
Autor:
Portionen: 12
Zutaten
  • 250 ml Wasser
  • 100 g Butter
  • 150 g Mehl
  • 10 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • 1 Eiweiß
  • Öl zum Frittieren
Zutaten für die Honigglasur
  • 150 g Puderzucker
  • 1 TL Honig
  • 5 TL Milch
Anleitung
  1. Wasser, Butter, Zucker und Salz in einen Topf geben und zum kochen bringen. Temperatur runterschalten. Mehl zufügen und kräftig rühren (am besten mit dem elektrischen Handrührgerät). Vom Herd nehmen und nach und nach Eier und Eiweiß mit dem Mixer unterrühren. Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen.
  2. Aus Backpapier 12 Quadrate ausschneiden, etwas einfetten und auf jedem Quadrat einen Kringel spritzen. Öl in einen großen Topf (ich nehme dazu immer einen WOK) erhitzen und die Kringel in das heiße Öl geben. Das Backpapier hilft, dass die Kringel sich leicht in das Öl gleiten lassen. Ruhig am Anfang die Kringel samt Backpapier in das Öl geben. Nach einer Minute lässt sich das Backpapier mit einer Gabel perfekt lösen.
  3. Von jeder Seite 2 Minuten frittieren. Die Hitze des Öls sollte nicht zu hoch sein, lieber die Temperatur etwas runterdrehen, damit die Kringel nicht zu braun werden. Je länger diese frittieren können, desto schöner gehen diese auf.
  4. Auf einem Küchenpapier abtropfen lassen. In der Zwischenzeit kannst du die Glasur machen indem du alle Zutaten gut verrührst. Mit eine Pinsel die Glasur auf die Kringel streichen.

 

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Kringel

Pflaumenkuchen mit Kokos-Meringue

Heute gibt es einen wirklich schnell gemachten Kuchen, der aber umso leckerer ist. Und die Zutaten hat fast jeder im Haus. Als ran an den Kuchen.

Am meisten hat es mir das Kokos-Meringue Topping angetan. Ich liebe es, wenn man sich durch die knusprige, leicht klebrige Schicht beißt. Wer keine Pflaumenmarmelade daheim hat, kann natürlich seine jeweilige Lieblingsmarmelade verbacken. Meine nächste Version werde ich mit Aprikosenmarmelade probieren. Zu Kokos geht ja fast alles. Und da im Sommer viel Marmelade eingekocht wurde, habe ich jetzt die perfekte Verwendung gefunden.

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Pflaumenkuchen mit Kokos-Meringue
 
Autor:
Zubereitung: backen
Portionen: Zutaten für 1 Springform (ca.18 x28cm)
Zutaten
  • 100 g Butter, Zimmertemperatur
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 250 g Pflaumenmarmelade
Für das Topping
  • 3 Eiweiß
  • 200 g Kokosflocken, geraspelt
  • 100 g Zucker
Anleitung
  1. Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und eine Springform einfetten und mit Backpapier auslegen. Butter, Zucker und Eier aufschlagen. Mehl und Backpulver zugeben und zu einem Teig verrühren. Teig in die Form geben und die Marmelade darüber verteilen.
  2. Eiweiß steif schlagen und den Zucker langsam einrieseln lassen. Kokosflocken unterheben. Eiweißmasse auf die Marmelade verteilen. Im Ofen 25 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

 

Wer keine Backform in 18 x 28 cm hat, kann natürlich auch eine Springform in 24 x24 cm nehmen.

Kokos-Zitronengras Cupcakes

Heute starte ich mit Kokos-Zitronengras Cupcakes in die Woche. Also, mit denen die noch übrig geblieben sind.

Am Samstag ist bei mir ja Backtag. Schon ganz früh schleiche ich in den Supermarkt und arbeite meine Einkaufsliste ab. Letzten Samstag bin ich dann aber doch mal ins Frankfurter Bahnhofsviertel geschlichen und habe in aller Ruhe in den vielen kleinen Lebensmittelgeschäften, die von Marokkanern, Türken, Asiaten und Libanesen geführt werden, gestöbert. Das war herrlich. So viel frisches Obst, Gemüse und wundervolle Gewürze. Fast alles musste mit nach Hause. So wie auch ein paar Stängel Zitronengras, die sofort in Cupcakes verwandelt worden sind.

Zitronengrascupcakes

Kokos-Zitronengras Cupcakes
 
Autor:
Portionen: 12
Zutaten
  • 300 ml Kokosmilch
  • 2 Stängel Zitronengras
  • 250 g Butter, Zimmertemperatur
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 160 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Puderzucker
  • 50 g Kokosflocken
Anleitung
  1. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und Cupcake-Förmchen in eine Muffinform setzen. Zitronengras fein hacken und zusammen mit der Kokosmilch in einen Topf geben und unter Rühren zum kochen bringen. Etwa 3 Minuten köcheln lassen, vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. 2 TL Kokosmilch in eine zweite Schüssel geben und zur Seite stellen. Restliche Kokosmilch durch ein Sieb in eine große Schüssel geben. Zitronengras entsorgen. Eier, 160 g Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und gemahlene Mandeln zugeben und zu einem Teig verrühren. Teig in die Förmchen geben und 25 Minuten backen.
  2. Restliche Butter mit Puderzucker und den 2 TL Kokosmilch verrühren, in einen Spritzbeutel füllen und auf den Cupcakes verteilen. Vor dem Servieren mit Kokosflocken bestreuen.

 

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Die wunderschönen Cupcakeförmchen bekommst du bei Die Schönhaberei.